Die schwule Szene ist locker und sucht häufig den schnellen, unkomplizierten Sex. Neben Kondomen, die zur absoluten Grundausstattung eines jeden Sexkontaktes gehören, sind bei einem Treffen jedoch auch weitere Punkte zu beachten, die der eigenen Sicherheit dienen. Kontakte werden oft im Web über eine Erotik Community oder eine Singlebörse geknüpft und das Gegenüber ist vergleichbar fremd, auch wenn man im Web zuvor private Sexbilder oder Amateurvideos ausgetauscht hat. Selbiges wie für solche Freegay Treffen gilt auch für kostenpflichtige Dienstleistungen – sprich für einen Escort oder Callboy, der eine schwule Nummer gegen Geld anbietet. Das oberste Gebot bei reinen Sexkontakten ist Diskretion, die für beide Parteien gilt. Auch der Treffpunkt sollte gut ausgewählt werden, schließlich will man sich nicht verpassen und auch in der Öffentlichkeit keinen Ärger verursachen. Hat sich der Sexkontakt als Besucher in der Wohnung angekündigt, sollten Geldbeträge und Wertgegenstände, die offen herum liegen, gut verstaut werden. Auch wenn man vorher noch so nette Telefonate geführt oder online geflirtet hat, kommt es bei echten Treffen doch immer wieder zu Enttäuschungen oder gar zum Diebstahl. Eskaliert die Situation in den eigenen vier Wänden mal, ist ein stiller Rückzug meist die beste Lösung, um weitere Auseinandersetzungen zu vermeiden. Auch mit Alkohol und Drogen ist ein sparsamer Umgang angesagt, da die Hemmungen ansonsten oft zu schnell fallen, beim Sex das Kondom vergessen wird oder sich die Laune zum Negativen hin verändert. Am besten informiert man vor einem Besuch eines fremden Sexpartners außerdem Freunde oder Bekannte, die bei einem echten Notfall dann schnell reagieren können.